### Kernfusion? Ja bitte! ###
Basis des Elektro- und Wasserstoffzeitalters

Die Kernfusion verheisst eine sichere und klimaunabhängige Energiezukunft ohne Versorgungsengpässe, ohne Kriege um knapper werdende Brennstoffreserven, ohne Ausstoss von Treibhausgasen und ohne Gefährdung durch sehr lange strahlenden Atommüll - kein Endlagerproblem!

Zitat: "Alles, was ein Mensch heute sich vorstellen kann, werden andere Menschen dereinst verwirklichen. (Auch gegen den Willen von fehlgeleiteten Mehrheiten. d.R.)"

Jules Verne (* 8. Februar 1828; † 24. März 1905), französischer SiFi-Schriftsteller und Visionär.

Zitat: "Wir müssen wissen, wir werden wissen! (Glauben ist Silber, aber Wissen ist Gold! d.R.)"

David Hilbert (* 23. Januar 1862; † 14. Februar 1943), einer der bedeutendsten deutschen Mathematiker.

Zitat: "(Kern-)Fusion ist schließlich Gottes Methode zum Antrieb des Universums, so funktionieren Sterne."

Aus einer Dokumentation von ARTE "Mit Energie in die Zukunft - Teil 1: Die Sonne auf Erden".

Zitat: "Wenn der Mensch nicht über das nachdenkt, was in ferner Zukunft liegt, dann wird er das schon in naher Zukunft bereuen! (Konfuzius)"

Aus einer Sendung von H.Lesch im ZdF "Faszination Universum - Die Entdeckung der Zukunft".

Hier geht es zur Linksammlung

Eine kurze Vorbemerkung zu den drei grundsätzlichen technologischen Möglichkeiten, die Kernenergie (langläufig auch als Atomenergie bezeichnet) zu nutzen. Da wären die Kernspaltung, die Kernfusion und die Annihilation (Materie-Antimaterie-Reaktion). Eine vierte Möglichkeit wäre noch zu erwähnen - die Radionuklidbatterie, die aber auf reine Zerfallsprozesse zurück greift (in der Satelliten- und Tiefraumsondentechnik häufig angewendet). Hinter dieser Dreier-Reihenfolge verbergen sich auch die Kompliziertheit ihrer Nutzungstechnologie, die Gefährlichkeit bei der militärischen Nutzung aber auch die Energiemengen, die bei der friedlichen Nutzung bereitgestellt werden können. Geht es um die Sicherheit beim Betreiben entsprechender Anlagen zur Energiegewinnung, dann steht wohl die Kernfusion an vorderster Stelle. Sie ist ein Brennprozess, dem immer wieder Brennstoff zugeführt werden muss. Eine Langzeitenergiespeicherung wie in Brennstäben bei der Kernspaltung gibt es nicht. Etwas Ähnliches wie die Kernschmelze in Kernspaltungsreaktoren durch anhaltende ungesteuerte Kettenreaktion bei Ausfall der Kühlsysteme kann es prinzipiell nie geben. Die Kernfusion ist selbstlöschend, wenn die Brennstoffzufuhr unterbrochen wird, die Plasmadichte oder die Plasmatemperatur abfällt. Bei der Langzeitwirkung von Atommüll steht die Kernspaltung auf dem ersten Platz. In der Kurzzeitwirkung durch einen GAU (Größter Anzunehmender Unfall) wohl die Antimaterie-Materie-Reaktion (schon an der Einsteinschen Masse-Energie-Formel zu erkennen). Weiter soll es aber nun hauptsächlich um die Kernfusion und deren Nutzung zur friedlichen Energiegewinnung gehen.

Die Kernfusion war und ist eine der Grundlagen für die Entwicklung unseres Universums und unserer eigenen Existenz! Nicht zu vergessen, wir und alles was uns an normaler Materie umgibt, besteht aus Atomen der natürlichen Elemente bis hin zum Uran, die ab dem Helium bis zum Eisen in Sternen durch Kernfusion erbrütet, die bis zum Uran danach durch Neutronenanlagerung und radioaktive Zerfallsprozesse zu noch schwereren Elementen umgewandelt, bei Sternenexplosionen (Supernovae) aber auch bei Kollisionen von Neutronensternen gebacken und ins All hinausgeschleudert wurden. Der gesamte Wasserstoff und ein kleiner Teil des Heliums sind schon kurz nach dem Urknall entstanden. Alle tote Materie und auch alle Lebewesen im Universum bestehen also im eigentlichen Sinne aus Sternenstaub (ein etwas romantischerer Ausdruck) und Wasserstoff. Die danach in Zerfallsketten von radioaktiven Elementen und Isotopen entstandenen und immer noch entstehenden Elemente mal aussen vor gelassen. Alles dirigiert durch (Atom-)Kernkräfte - hier sind es die Starke und die Schwache Kernkraft - aber auch die Kraftwirkungen zwischen elektrischen Ladungen sowie die Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik, der Elektrodynamik und der Speziellen Relativitätstheorie (der Massendefekt und die Einsteinsche Masse-Energie-Beziehung E=m*c2), ohne die rein gar nichts entstanden wäre.

Ohne die Nutzung der Kernenergie, das Freisetzen von Bindungsenergie, ist z.B. zeitoptimale interplanetare wie interstellare Raumfahrt schon vom Energieaufwand her so gut wie unmöglich! Und Raumfahrt wird das Überleben der Menschheit gewährleisten (so sie sich nicht aus Dummheit und durch Machtwahn schon auf ihrem Ursprungsplaneten den Garaus macht!!! An der Intelligenz der s.g. Krone der Schöpfung muss schon aus einem Grund gezweifelt werden. Sie verschleudert Billionen für Rüstung und Kriege (ein Beispiel dafür ist der Irakkrieg: 3 Billionen Dollar) - Tendenz steigend, für die Kernfusionsforschung aber stellt sie nur lächerlich wenige Milliarden zur Verfügung. Dieser Wahnsinn hat scheints Methode, wie lange noch?).

Kurzsichtigkeit und Ignoranz sind mit die schlimmsten Feinde der Wissenschaft und des Fortschritts. Bei "Atomkraftgegnern" (gemeint sind da die Gegner der Anwendung einer der möglichen Technologien zur Kernenergiegewinnung - hier die Kernspaltung) scheinen sie sich auszubreiten wie das "Virus der menschlichen Dummheit (Dieser sinngemäße Ausdruck stammt aus einem Bühnenstück von Curt Goetz - Dr.med. Hiob Prätorius, dort geht es u.a. auch um die Suche nach der „Mikrobe der menschlichen Dummheit“.)" - bezogen auf die Möglichkeit eines späteren Einsatzes der Kernfusionstechnologie zur Energiegewinnung, den diese Antiatomkrafthysteriker ja auch nicht wollen.

Der Atom-Ausstiegsbeschluss Deutschlands ist gefährlich kurzsichtig und falsch, mit den negativen Folgen werden unsere Kinder und Enkel noch zu kämpfen haben. Wer den generellen weltweiten Ausstieg aus der Atomenergiegewinnung einschliesslich der Kernfusion fordert und durchsetzen will, sabotiert nicht nur die Energiezukunft der Menschheit sondern ihr Überleben allgemein. Wer sie denn mal beherrscht, hat damit zumindest für sein Land eine energetische Unabhängigkeit und Sicherheit über Jahrtausende hinweg geschaffen. Für Kurzsichtige und Scheuklappenträger, Unwissenheit ist dabei oft der Hauptgrund, nicht so leicht verständlich, ein sehr bedenklicher Zustand. Erschreckend oder nur lächerlich in diesem Zusammenhang, der Antrag der Grünen zum Ausstieg aus dem ITER-Projekt, was geht eigentlich in deren Köpfen vor? Hierzu auch ein sehr sinnfreies Zitat des Abgeordneten Hans-Josef Fell Bündnis 90/Die Grünen aus einem Plenarprotokoll 15/151 des Bundestages: "... Mit der Kernfusion wird bis heute keine Kilowattstunde Strom erzeugt. Das wird auch in den nächsten 50 Jahren so sein ...". Noch eine sinnfreie Aussage dazu von Herrn Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace: "... Wir müssen jetzt das ITER-Projekt beenden und andere Forschungen vorantreiben, die viel näher liegen und den Menschen nutzen. Etwa in der Solarthermie, der Photovoltaik, der Windkraft ...". Und noch so eine Aussage dieses Experten: "Selbst wenn der Reaktor realisiert wird, hat man noch gar nichts gewonnen. Man hat noch keine Stromerzeugung. Man müsste noch viele Prototypen bauen, um überhaupt in die Nähe dessen zu kommen, was schon jetzt immer versprochen wird. Die Kernfusion ist ein Fass ohne Boden. Ich würde sagen, wir können eher eine bemannte Raummission zur Venus schicken als einen kommerziellen Fusionsreaktor bauen" (Quelle des Zitats). Dass der Deutsche Bundesrat nun beschlossen hat, die Mittel für die Fusionsforschung deutlich einzuschränken, zeugt nicht gerade von Intelligenz und Weitsichtigkeit, eher vom ganzen Gegenteil. (Quelle ist der Artikel in der Berliner Morgenpost vom 19.04.2011: "Forschung: Die andere umstrittene Kernenergie"!) Gysi von den Linken (und nicht nur er, aus anderen Parteien ist Ähnliches zu hören, Frau Künast von den Grünen ist natürlich auch dabei) forderte in einer Bundestagdebatte (auch in der Atomausstiegsdebatte im Bundestag am 30.06.2011) sogar ein Verbot der Nutzung von Kernenergie (also auch für alle nachfolgenden Technologien zur Kernenergienutzung - z.B. auch die der Kernfusion) ins Grundgesetz aufzunehmen. Ein gefährlicher Unsinn wäre das, zukunftsblind im höchsten Grade! Sozusagen ein politischer GAU - Größter anzunemender Unfug!

Interessant vielleicht auch die Überlegung, dass nicht nur die Grünen und andere deutsche Parteien sondern weltweit Politik und Wirtschaft schon seit Jahrzehnten darüber Kenntnis haben, dass es neben der Kernspaltungstechnologie noch die Kernfusionstechnologie gibt, mit ihren vielversprechenden Vorteilen gegenüber der "veralteten&(noch)problembehafteten" Kernspaltungstechnologie. Warum also die völlig unzureichende Förderung - fast schon Verhinderung - der Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Kernfusion? Warum wird die Menschheit im Ungewissen darüber gehalten/gelassen, was die Nutzung der Kernfusion zur Energiegewinnung für Vorteile bringen kann? Warum wird von dieser "Antiatomkraftreligion/-Sekte" (auch die Sekte der Anbeter der erneuerbaren besser der unerschöpflichen Energien verschweigt da vieles) die Kernenergiegewinnung allgemein "verteufelt", wie einst die Inquisition alles wissenschaftliche Neuland als Teufelswerk bekämpfte? Und von den Grünen kommen dann noch solche "Sprüche" wie: "Deutschland steht vor einer historischen Chance und epochalen Herausforderung: Als erste große Industrienation können wir den Wandel hin zu einer post-nuklearen und CO2-neutralen Energiewirtschaft gestalten." (aus IRRWEG "ITER")

Übrigens, auch die Bezeichnung "unerschöpfliche" Energiequelle in Bezug auf unsere Sonne ist problematisch, denn auch die Sonne wird einmal ausgebrannt sein, zum Roten Riesen werden und als Weißer Zwerg enden. Spätestens dann muss die Menschheit andere "unerschöpfliche" Energiequellen gefunden haben - oder andere Sonnen mit Planeten in habitablen Zonen mit etwa der gleichen Masse und viel Wasser. Und selbst der Erdkern unseres blauen Planeten wird auch nicht bis in alle Ewigkeit Wärme in genügender Menge produzieren. Die in ihm ablaufenden radioaktiven Zerfallsprozesse und natürliche Kernspaltungsreaktionen (nachgewiesen durch s.g. Geoneutrinos) werden an Intensität verlieren - und dann wird es kälter. Erst im Erdinneren und dann auch an der Erdoberfläche. Da macht uns aber unsere Sonne einen Strich durch die Rechnung, viel früher wird sie zum Roten Riesen, und nichts ist dann mit einer möglichen Abkühlung der Erde. Im eigentlichen Sinne sind Sonne (Strahlung), der Erdkern (Wärme) aber auch die Gezeitenbewegung der Ozeane (kinetische Energie), hervorgerufen durch den Mond, die wirklich einzigen auf sehr lange Sicht hin beständigen kontinuierlichen Energielieferanten. Aber das nur am Rande. Dazu auch mal ein interessanter Beitrag von Prof. Lesch in seiner Sendereihe "Frag den Lesch: Energie - die Grenzen des Wachstums".

Wenn der im CERN gebaute LHC die größte Maschine ist, die die Menschheit bis heute zum Laufen gebracht hat, dann sind ITER (in Cadarache/Frankreich) und sein kleiner Bruder Wendelstein 7-x (in Greifswald/Deutschland) die wohl wichtigsten Maschinen, die die Menschheit zum Laufen bringen muss und auch wird, gegen alle Widerstände von welcher Seite auch immer. Interessant dazu eine Kurzmeldung im ND vom 9./10.07.2011, dass die USA das Projekt Wendelstein 7-x nun auch finaziell unterstützen wollen, bei ITER sind sie sowieso schon dabei und ihr LASER-Fusionsprojekt soll noch in diesem Jahr mehr Energie liefern als es zur Erhaltung benötigt. Aber trotzdem alles eben sehr halbherzig. Wo bleibt das "Manhattan-Projekt" für die friedliche Nutzung der Kernfusion - DEMO könnte/sollte es werden?

Auch das, Totgesagte leben oft länger als erwartet. Das gilt auch und besonders für die Kernspaltungstechnologien der etwas anderen Art - der "Generation IV". Der Hochtemperaturreaktor, hin und wieder auch als "Kugelhaufenreaktor" bezeichnet und die Schnellen Neutronen-Reaktoren, auch bekannt unter der Bezeichnung "Schnelle Brüter". Andere völlig neue Wege zur Nutzung der Kernspaltungsenergie werden auch begangen, siehe dazu die Links in der am Ende zusammengestellten Linksammlung.
Und Transmutation (siehe in der Linksammlung dazu auch den Beitrag von Prof. Lesch "Strahlender Müll - ex und hopp?") ist die fast schon magische Technologie zur erdgebundenen Atommüllentsorgung – eine Technik, mit der ein stark radioaktives Element in andere weniger strahlende Elemente umgewandelt werden könnte - der Goldtraum der früheren Alchimisten, bei denen es aber noch nicht um Verringerung von Radioaktivität ging. Beschleunigte Protonen treffen auf Elemente, die dabei Neutronen abgeben, die wiederum auf die hochradioaktiven Elemente im Atommüll geschossen werden. Durch die entstehende Instabilität des getroffenen radioaktiven Atomkerns spaltet er sich in weniger strahlende Atomkerne auf. Die dabei freiwerdende Bindungsendergie wird zu einem kleinen Teil zum Betrieb der Transmutationsanlage genutzt, der viel größere Rest könnte sogar anderen Zwecken dienen. Fazit - sehr lange strahlender Atommüll könnte in solchen umgewandelt werden, der schon nach wenigen Jahrzehnten alle Gefährlichkeit verloren hätte. Atommüll, der starke Wärme beim Zerfall abgibt, könnte in Elemente umgewandelt werden, die viel weniger Wärme abstrahlen und ungefährlicher sind. Und so nebenbei würde den s.g. Atomkraftgegnern endlich der Wind aus ihren Segeln genommen. Deshalb sollten Atommülllager zwar höchst sicher aber rückholbar gestaltet sein (Die Forderung nach Endlagern für Atommüll, die bis zu 1 Million Jahre "sicher" sein sollen/müssen, ist in sich schon hirnrissig, wenn man bedenkt, was allein in den letzten 150 Jahren an wissenschaftlichen Erkenntnissen hervorgebracht wurde. Was erwartet uns da in den nächsten 1000 Jahren?! ). Vielleicht (bestimmt) hat die Wissenschaft in wenigen Jahrhunderten Lösungen bereit, die heute noch unvorstellbar sind?! Und in der Zwischenzeit könnten die über Jahrzehnte hinweg hitzeproduzierenden Atommüllbehälter z.B. als Kern von Nuklearbatterien (wie sie in der Weltraumfahrt schon oft sehr erfolgreich angewendet wurden, im neusten NASA-Marsroboter "Curiosity" ebenfalls, in "Cassini" und in den "Voyager"-Tiefraumsonden) oder als Wärmequelle (u.a. die Castor-Behälter) in Wärmepumpensystemen eingesetzt werden?! Dann lieferten diese "Abfälle" wenigstens noch einen positiven Beitrag bei der Treibhausgas freien Energiegewinnung und dümpelten nicht nutzlos herum. Wenn dann doch auf Dauer sicheres Entsorgen angesagt ist, dann wäre eine mögliche weltraumgebundene Form der Atommüllentsorgung das "Verklappen" in den sonnenoberflächennahen Gebieten bei über 6000 Grad Hitze. Es ist aber auch vorstellbar, den sehr geringen Anteil an länger strahlendem Atommüll dann in ausgezeichneten Bereichen von Subduktionszonen der Erdkruste zu verbringen. Grosse Hitze, wenn die Magma erreicht wird, und die sehr lange Verweildauer in diesem Höllenbereich über viele Millionen Jahre hinweg, sollten dann das Atommüllproblem auch erdgebunden gelöst haben. Übrigens wird im Erdkern seit Jahrmilliarden durch radioaktive Zerfälle und natürliche Kernspaltungsreaktionen diese antreibende Wärme - besser Hitze - erzeugt, ohne die unsere schöne Erde zu einem Eisball erstarrt wäre. Auch hier wäre somit "Atomkraft? nein danke" fatal. Zum Glück hat sich Mutter Erde nie von solchen sinnfreien Sprüchen beeinflussen lassen!
Lächerlich und grotesk ist auch die Diskussion um Symbole, die auch noch in 1 Million Jahren verstanden werden und vor erdgebundenen Atommülllagerstätten warnen sollen. Schon lange vor dieser Zeit wird sich die Menschheit in der Milchstraße ausgebreitet haben (sie muss es auch, um zu überleben). Da ist wohl anzunehmen, dass sie diese lächerliche Atommüllproblematik schon längst in den Griff bekommen hat.

Noch eine Bemerkung zum Rückbau von abgeschalteten Kernkraftwerken. Sind es Druckwasserreaktoren, dann ist der Elektroenergie bereitstellende Teil - Turbinen und Generatoren - ein nichtkontaminierter Bereich (bei Siedwasserreaktoren sind es nur die Generatoren). Man könnte sich nun eine Schnittstelle denken, die zwischen Druckwasserreaktor mit Dampferzeuger - der kontaminierte Teil - und dem nichtkontaminierten Anlagenteil besteht. Anstatt nun die gesamte Kraftwerksanlage abzubauen, könnte man den nichtkontaminierten Teil unter Umständen weiter nutzen und ihm nach Abbau des kontaminierten Teils einen anderen Energie bereitstellenden Kraftwerksteil voransetzen. Eine kernfusionstechnische Anlage wäre da z.B. auch möglich.

Es wird immer wieder von Brücken- oder Übergangstechnologien gesprochen. Betrachtet man die Entwicklung der Technologien über die Jahrtausende hinweg, so wird man zur Erkenntnis gelangen, dass sich Technologien so gut wie immer als Brückentechnologien auf die Zeit ihrer Anwendung bezogen erweisen. So auch im Bereich der Energiegewinnung. Somit wird auch die Kernfusionstechnologie einst mal als Brückentechnologie von einer noch besseren und effizienteren abgelöst werden - in ferner Zukunft. Setzt aber voraus, dass diese Menschheit eine höhere Zivilisationsstufe erreicht, und nicht dem Machtwahn und der Dummheit erliegt. Ein wenig Optimismus ist da schon angebracht, wenn man den heutigen Zustand unserer Zivilisation betrachtet.

Nicht lustig: "Atomkraft? nein danke!", "Atom aus, Natur an" oder "... die Atomkraft ist eine Energieform der Vergangenheit." Völlig sinnfreie wenn nicht sogar die dümmsten Slogans der Kernenergiegegner zum Thema Kernenergiegewinnung/-Nutzung. Selbst Prof. Lesch bekommt bei diesen Aussagen einen "dicken Hals - so eine Krawatte" (Leschs Kosmos: "Das Problem mit dem Image: Atome"). Wenn schon, dann (eingeschränkt) richtig: "Kernspaltung? nein danke!" Gilt aber nur dann, wenn es sich um Grossanlagen zur Energiebereitstellung handelt. Da sollte dann die Kernfusion zum Zuge kommen. Übrigens, das Logo zu "Atomkraft? nein danke!" zeigt in der Mitte die Sonne(?!) - lächelnd. Sie amüsiert sich wohl darüber, was da so abläuft auf der winzig kleinen Erde. Denn in ihrem Inneren wirkt ganz kräftig die Kernfusion, und das schon seit Milliarden von Jahren.

Dem obigen Zitat und einem noch irrwitzigeren - "Atomkraft tötet" - möchte ich eine Ausführung des Nobelpreisträgers Otto Hahn anlässlich der Verleihung des Nobelpreises entgegenstellen: "Die Energie kernphysikalischer Reaktionen ist in die Hand der Menschen gegeben. Soll sie ausgenützt werden für die Förderung freier wissenschaftlicher Erkenntnis, sozialen Aufbaus und zur Erleichterung der Lebensbedingungen der Menschen, oder soll sie missbraucht werden zur Zerstörung dessen, was die Menschen in Jahrtausenden geschaffen haben?" (gefunden in "Kleine Enzyklopädie - ATOM, Struktur der Materie", 1970 VEB BIBLIOGRAPHISCHES INSTITUT LEIPZIG, DDR)

Noch so ein Spruch, der einigen Politikern als Feigenblatt dient, um kurzsichtige Antiatomkraft-Politik zu begründen und durchzusetzen: "Fukushima ist überall", nur wird da völlig vergessen oder verschwiegen, dass sich diese Kernkraftwerke sehr wohl beim Erdbeben automatisch abgeschaltet haben. Die Technik hat funktioniert bis zu diesem Zeitpunkt. Nur durch eine völlig falsche Architektur des ganzen Kraftwerk-Komplexes, der Tsunamis größeren Ausmaßes einfach ignoriert hat (und hier ist nun wirklich "der Mensch" verantwortlich zu machen), ist es zu diesem fatalen Verlauf hin zur Katastrophe - dem GAU - gekommen.

Was ganz von den s.g. Atomkraftgegnern vergessen wird, ist die Nuklearmedizin. Und die benötigt nun mal Ausgangsstoffe, die z.Z. in speziellen Forschungsreaktoren erzeugt werden. Sollen die etwa ersatzlos stillgelegt werden, denn deren Arbeitsgrundlage ist eben auch und nur die Kernspaltung.

Selbst der wohl berühmteste Astrophysiker Stephen Hawking fordert die Besiedlung des Weltraums durch die Menschheit innerhalb der kommenden 200 Jahre und kontinuierlich darüber hinaus, um ihr Überleben zu sichern. Und ohne Anwendung von Atomenergie ist das nun mal nicht zu bewerkstelligen (Antriebsmethoden für die Raumfahrt).

Dazu noch ein Statement: "Der Präsident der Russischen Akademie für Astronautik, Anatoli Korotejew, pflichtete ihm bei. Nuklear angetriebene Raumfahrzeuge seien möglich und praktisch. Nuklear angetriebene Raketen sind unbedingt nötig, wenn man die Raumfahrt in eine neue Etappe führen will." (Berliner Morgenpost vom 23.05.2011, "Russland will mit Atomkraft zum Mars") Und ein Ausspruch des russischen Raketenpioniers Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski zeigt in die gleiche Richtung: "Es stimmt, die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten." Eingebunden darin auch das Problem des erdgebundenen Ressourcenmangels, dessen Lösung auch mittels energiestarker Raumschiffe als lösbar angesehen werden kann. Asteroiden (Kleinplaneten oder Planetoiden) und Monde stellen dabei eine fast unerschöpfliche Ressourcenquelle da.

Quelle - www.iter.org/factsfigures:
"10 Billion Euros(zu deutsch, nur 10 Milliarden Euro): This is the estimated cost of the ITER project over the course of its thirty-year(zu deutsch, 30 Jahre) lifetime, including construction and operation. The cost is shared by the seven ITER Members (representing 34 countries)." (Zitat Ende)
Das sind ca. lächerliche 330 Millionen Euro pro Jahr. Dass die Kosten für ITER im Laufe der Zeit auf insgesamt ca. 16 Milliarden Euro gestiegen sind, ist unerheblich. Die am Projekt beteiligten Staaten geben zusammen für Rüstung und Kriege allein ca. 2,5 Milliarden Euro pro Tag aus (Tendenz steigend)! Und für die Subvetionierung von Fotovoltaiksystemen werden allein in Deutschland jährlich rund 6 Milliarden Euro verschleudert (faz: Eine völlig verrückte Subventionsmaschinerie). In einem Beitrag von 3sat (nano spezial, 28.10.2012: Ehrung für Pioniere der Solarenergie - Deutscher Umweltpreis 2012) war sogar die Rede von weit über 10 Milliarden Euro in 2012! Ist das nun verantwortungsvolles Handeln oder nur purer Wahnsinn - Verrat an der Menschheit?

In einem Interview der IG Metall wurde die geschätzte Summen für die s.g. Energiewende genannt: allein bis 2020 mindestens 250 Milliarden Euro!!! Zitat von Frau Angelika Thomas (Referentin beim IG Metall-Vorstand für Umwelt-, Energie- und Klimapolitik): "Wir rechnen pro Jahr bis 2020 mit rund 25 Milliarden Euro." Ein energiepolitische Torheit!

Erstaunlich aber wohl in Vergessenheit geraten:
Fusionsforschung vorantreiben:
Die Stromerzeugung durch Kernfusion ist eine große Herausforderung der Energieforschung. Ziel ist es, bis spätestens Ende der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts erstmals Strom aus der Kernfusion in das Netz einzuspeisen. Dieses Ziel ist nur im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit erreichbar. Ein wichtiger Meilenstein ist der Bau der internationalen Versuchsanlage ITER in Cadarache/Frankreich, an der sich derzeit Euratom, China, Japan, Indien, Republik Korea, Russland und die USA beteiligen.
In der Fusionsforschung ist Deutschland international führend, weshalb die Fusionsforschung künftig konsequent weiter gefördert wird. (REGIERUNG ONLINE, 09.10.2006: Energieforschung als zentrale Zukunftsaufgabe). Dazu auch eine Aussage von Angela Merkel wärend eines Besuches der Wendelstein 7-x Baustelle in Greifswald. Mit Wendelstein 7-x werde "Fusionsgeschichte geschrieben", erklärte sie sichtlich beeindruckt und sagte der Fusionsforschung und dem Max-Plank-Institut für Plasmaphysik weiterhin die Unterstützung der Bundesregierung zu (gefunden in der Ausgabe von MaxPlankForschung Spezial 2010 - Die Zukunft der Energie). Im Widerspruch dazu eine recht dümmliche und sehr kurzsichtige Empfehlung des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU) zur Kernfusionsforschung, Zitat aus dem Hauptgutachten (pdf) zum Thema "Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation": "Die Förderung der Kernfusion zur Energiegewinnung könnte zeitlich gestreckt werden, um Mittel für Arbeiten mit höherer Priorität freizusetzen." Die Kernfusionsforschung hätte schon in den vergangenen Jahrzehnten eine sehr hohe wenn nicht sogar die höchste Priorität haben müssen. China geht da noch einen anderen sehr sinnvollen Weg neben der ITER-Unterstützung - Erforschung und Bau eigener Kernfusionsreaktoren. Und noch eine weitere sinnfreie aber auch im Kern gefährliche Empfehlung dieses Beirates im Factsheet Nr.2/2011 (pdf) "Transformation der Energiesysteme": "Ein anspruchsvoller globaler Klimaschutz ist auch ohne Kernenergie möglich – der WBGU rät von der Kernenergienutzung ab."

Um es mal sehr drastisch auszudrücken. Wer die Kernfusionsforschung und generell die zukünftige Anwendung von Kernenergietechnologien - speziell der Kernfusion - zur friedlichen Energiegewinnung behindert oder sogar verhindert, der macht sich zum Totengräber der Menschheit! Förderer dieser zukunftsweisenden Kernenergietechnologie mit Mut, sie dann auch durch- und einzusetzen, öffnen der Menschheit die Tür zu einer höheren Zivilisationsstufe. Energiebereitstellung in fast unbegrenzter Höhe - auf der Erde aber auch in der Weltraumfahrt.

Wer (nur) auf erdgebundene tageszeit-, klima- und wetterabhängige Energietechnologien setzt (Fotovoltaik, Windkraftanlagen und bedingt Wasserkraft und Erdwärme), einen intelligenten Mix mit anderen Technologien (darunter eben auch die Kernenergiegewinnung -hier insbesondere die Kernfusion für die immer wichtiger werdende nachhaltige Grundlastsicherung) verhindern will, der ist ein energiepolitischer Narr! Und gegen das Antiatomkraft-Virus hilft nur eine Medizin - "Fundiertes Wissen" in Kombination mit dialektischem Denken und weitsichtigem Handeln - und alles vereint in einem gesunden Menschenverstand!

Und beim Lesen von Zeitungen sollte man des öfteren genauer hinsehen! In der Berliner Morgenpost vom 12.12.2018 auf Seite 4 POLITIK ist ein Foto von Frank Jordans abgebildet. Darunter folgender Text: "(Zitat) Am Rande des Klimagipfels in Kattowitz kommt es immer wieder zu Protesten. Hier fordern Aktivisten in Eisbärenkostümen den Ausstieg aus der Kernenergie, Atomkraft sei kein Mittel für den Klimaschutz.(Zitatende)." Auf dem Schild, das da u.a. gezeigt wird, steht in englisch aber folgender Text: "Nuclear energie ensures faster & cheeper decarbonisation." Und das heist ins deutsche übersetzt: "Kernenergie garantiert schnellere und billigere Dekarbonisierung." Also ein eindeutiges und auch völlig richtiges Statement für die Nutzung von Kernenergie. Nun ja, da hat wohl der Texter, der redaktionell für die Bildunterschrift zuständig war, im Englischunterricht gepennt oder seine Lesebrille vergessen zu tragen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Noch was, beim Stöbern in meiner Zeitschriftensammlung habe ich einen Leserbrief in einer (IG-)Metallzeitung von 2014 als Antwort auf meinen Leserbrief zur Problematik Kernenergienutzung und in diesem Zusammenhang zur Kernfusion gefunden. Die Antwort zeigt recht drastisch auf das Problem der wissenschaftlich-technischen Unwissenheit vieler Menschen über die Möglichkeiten der Kernenergienutzung und speziell zur Kernfusion selbst, eigentlich erschreckend! Hier der Inhalt des Leserbriefes zitiert: "Offensichtlich ist dem Kollegen K..... nicht genau bekannt, was genau auf der Sonne passiert. Die Kernfusion setzt Hunderte Male mehr Energie frei als die Kernspaltung. Wenn ein Fusionskraftwerk hochgeht, ist das eine vielfach höhere Katastrophe als der Super-GAU eines konventionellen Kernkraftwerks. Außerdem ist die Kernfusion derart teuer, dass damit der Strom unbezahlbar wird. Kernenergie ist ein Auslaufmodell, gefährlich und der Brennstoff auch nur begrenzt verfügbar." Zitatende!!! Ich hoffe doch, dass der Schreiber dieses Leserbriefes inzwischen etwas informierter ist, was die Kernfusion selbst, das Brennstoffproblem und die Arbeitsweise eines Fusionskraftwerkes berifft?! Aber das betrifft natürlich auch viele der s.g. Atomkraftgegner und ihre Fürsprecher in der Politik.

Abschließend noch einige bemerkenswerte Aussagen von Wissenschaftlern zum Thema Kernfusion.


Linksammlung / zum Seitenanfang

Die folgende Linksammlung zum Thema Kernfusion/Kernenergie soll eine kleine Informationsquelle gegen die organisierte Sinnlosigkeit der Antiatomkraftpolitik (-bewegung) sein. Die Inhalte der angezeigten Websites sollen auch zum Nachdenken anregen. Gilt auch und besonders für Herrn Altmaier - ehemaliger bundesdeutscher Umweltminister von Mai 2012 bis Ende 2013 (sein Zitat:"Die Kernenergie in Deutschland ist Geschichte. Der Ausstieg ist beschlossen.", gefunden in der WELT-ONLINE v. 27.05.2012). Eigentlich völlig unverständlich für einen Bundesminister, dem ja wissenschaftliche aber auch politische Weitsicht unterstellt werden? Aber da ist er in "guter" Gesellschaft. Der neue Wirtschafts- und Energieminister Gabriel (SPD) scheint auch einiges nicht so recht zu begreifen, obwohl es den Auschein hat, dass ihm langsam ein Licht aufgeht - aber ein sehr winziges, leider (seine Zitate: "Die Herausforderungen der Energiewende sind von den Verantwortlichen unterschätzt worden, von allen die sich damit beschäftigt haben" ... "Im Kern ist von uns allen der Fehler gemacht worden, ein zur Technologieentwicklung gemachtes Gesetz, das EEG, linear fortzuschreiben." ... "Wir sind aber an der Grenze dessen, was wir verantworten können" ... "Wenn ich so vielen auf die Füße getreten bin, kann ich ja nicht so viel falsch gemacht haben.", gefunden in der WELT-ONLINE v. 22.01.2014). In den Augen vieler Naturwissenschaftler eben nur ein Skandal und eine im höchsten Grade verantwortungslose Energiepolitik. Die Energiesicherheit Deutschlands - unter allen denkbaren Bedingungen (politisch, wirtschaftlich, klimatisch, geologisch und auch exoterrestrisch) - wäre erheblich gefährdet. Auch die warnenden Worte von Peter Frick (Kompetenzverbund Kerntechnik) sollten Beachtung finden, ehe es zu spät ist (sinngemäß: die deutsche Atomforschung sollte weiterhin gefördert werden). Interessant aber auch eine brandneue Aussage des EU-Energiekommissar Oettinger zum Thema Atomenergienutzung: "Nein, eine Rückkehr zur Kernspaltung halte ich in Deutschland für nicht mehr vorstellbar. Aber die Erforschung der Kernfusion, die ebenfalls eine Form von Kernenergie ist, macht gerade große Fortschritte. Vielleicht wird diese Technik eines Tages in Deutschland akzeptiert." (Quelle: RP-Online) Auch ein Antrag "ProKernfusion" der Piraten läßt aufhören (Quelle: Piraten-Partei-Online)! Und in einem Leitartikel der Berliner Morgenpost am 18. Mai 2013 zum Thema Endlagersuche stellt Herr Ulrich Exner fest, dass es kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Atommüll für die Ewigkeit (soll heißen mindestens für 1 Million Jahre d.R.) geben wird, also Abschied von der Ewigkeit und hin zu Transmutationstechnologien und rückholbar gestalteten Zwischenlagern. Läßt doch alles etwas hoffen?!
Trotzdem - Vorsicht vor energiepolitischen Blindgängern, Schildbürgern und Rattenfängern! Ein besonders hinterhältiges Beispiel für diese verlogene Antiatomkraftpolitik ist das am 1. Oktober 2000 von der ROT-GRÜNEN-Bundesregierung durchgeboxte Moratitorium Gorleben. Ein neues Beispiel für die Auswüchse solcher energiepolitischen Blindgänger ist der Vorschlag der grünen Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, alle Gelder für die Erforschung von Kernfusion, Transmutation und Reaktoren der IV. Generation umzuwidmen für die Erforschung von Techniken der Erneuerbaren Energien (gefunden im ND). Und noch so einige sinnfreie und lächerlich dumme Sprüche dieser GRÜNEN "Energieexpertin" zu ITER, gefunden in der SZ-Online vom 13.09.2013 ('Die seit Jahren explodierenden Kosten dieses unsinnigen Vorhabens tragen am Ende die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, ohne einen Nutzen davon zu haben' ... 'Sollte mittels Kernfusion in ferner Zukunft überhaupt Energie erzeugt werden können, werden bis dahin die Erneuerbaren längst unschlagbar billig sein.') und in SPIEGEL-ONLINE ("Deutschland muss den Irrweg Kernfusion verlassen und sich aus dem unsinnigen Iter-Projekt schnellstmöglich zurückziehen.").
Und auch der "noch" Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) fehlt es an der nötige Weitsicht gerade in Hinblick auf die mögliche Nutzung neuer und verbesserter Kernenergietechnologien: "Das ist eine verrückte und unverantwortliche Idee" ... und es sei ein Irrtum, "zu glauben, man könne mit noch mehr Atomkraft das Klima retten. (Textquelle)" Leider auch Aussagen gleichen Inhalts auf der Bonner Weltklimakonferenz 2017. Und zur Hauptursache nur Schweigen im Walde - der fast exponentielle Bevölkerungszuwachs auf unserem Planeten, die Warnungen des Club of Rome einfach nur ignorierend. Das nur nebenbei.
Zur Wortschöpfung "Erneuerbare Energien" nur so viel. Sie ist physikalischer Unsinn! Energie kann nicht erneuert oder erzeugt werden, nur von einer vorhandenen/genutzten Art in eine oder mehrere andere umgewandelt werden. Der Energieerhaltungssatz lässt grüßen (schon in Klasse 7 unterrichtet in Physik: Energie und Energieerhaltung)!

Das gefährliche weltweite Treiben der Öl- und Erdgaslobby mal aussen vor gelassen, das ist ein Thema für sich (dazu gab/gibt es zahlreiche brisante Dokumentationen im Fernsehen). Tangiert aber auch das Problem Kernenergienutzung und die Entwicklung der Wasserstofftechnologie.

Fundiertes Wissen ist immer der Leichtgläubigkeit vorzuziehen und schützt recht sicher vor solchen Typen!
Und je mehr man weiß, desto weniger muss man glauben!

Forschungseinrichtungen

KIT - Karlsruher Institut für Technologie (Kernfusion)
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (MPIPP)
EFDA - European Fusion Development Agreement
EURATOM
HAPL - High Average Power Laser Program
Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL)
Sandia National Laboratories (SNL)
Helion Energy
General Fusion
Lockheed-Martin (Compact-Fusion)

Forschungsreaktoren

Worldwide Fusion Links (aus ITER.org)
ITER (Prinzip Tokamak)
Wendelstein 7-x (Prinzip Stellarator)
National Ignition Facility (Prinzip Laserfusion)
Chinesisches Fusionsexperiment EAST (Info aus dem IPP-MPG)
Z-Maschine (Sandia National Laboratories)

Informationen (fachlich und sachlich)

Kernfusion - Berichte aus der Forschung / Folge 2. / Herausgeber: MPIPP (pdf)
Kernfusionsanalge ASDEX Upgrade : MPIPP - Panorama (Multimedial)
Laserfusion - Physikalische Grundlagen der Energieumwandlung / Herausgeber: Universität Duisburg-Essen (pdf)
Plasmafusion - Physikalische Grundlagen der Energieumwandlung / Herausgeber: Universität Duisburg-Essen (pdf)
Der Weg zu einem Fusionskraftwerk / Prof. Dr. G. Hasinger - Hasinger-Kolloquium-Heidelberg (pdf)
BMBF - Fusionsforschung
Was ist ein Kernfusionsreaktor? - WikiPedia
Was ist Laserfusion? - WikiPedia
Was ist Trägheitfusion?
Kernfusion - physikalische Grundlagen (Leifiphysik)
kernmechanik(.de)
kernfragen(.de)
FusEdWeb - Fusion Energy Education
Kernfusionsprojekt "Iter" soll ab 2018 Strom erzeugen (3sat-nano/27.04.2009/18:30)
Forscher-bauen-Kraftwerk-nach-Vorbild-der-Sonne (Berline Morgenpost/14.10.2009)
Die sieben Mythen von der bösen Atomkraft (Die Welt/23.06.2009)
Wird so das Energieproblem der Menschheit gelöst? (Die Welt/08.02.2015)
max-wissen(.de)/Kernfusion
Die Zukunft der Energie (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Eckpunkte und Leitlinien zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik der Bundesregierung (Empfehlungen der Helmholtz-Gemeinschaft)(pdf)
Fusion für Europa (BüSo - Kernkraft)
Keine Abkürzung zur Kernfusion (spektrum.de)
Kernenergie Ja, bitte (focus.de)

Informationen (fachlich sehr allgemein)

kernfusionskraftwerk(.com) - aber etwas dünn
Planet-Wissen (Energie)
Planet-Wissen (Nutzbare Energien - Der Wandel wird Zeit)
Atomkraft - Das ABC der Kernenergie (leider nur sehr magere Infos zur Kernspaltung)
Kernfusion wird teurer - Reaktor könnte zehn Milliarden Euro mehr kosten (nano vom 08.07.2010)
Strom ohne Atom (nano vom 23.03.2011)
Kernfusionsexperiment vor dem Start (nano: 20.05.2014)
kernenergie.de
energie-fakten.de
energieverbraucher.de
US-Firma meldet "Durchbruch" bei Kernfusion (nano vom 10.02.2015)

Informationen von der "Antiatomkraft" Lobby (man sollte immer wissen, was die "Gegner" der Nutzung von Kernenergietechnologien so denken und wie sie handeln)

ausgestrahlt(.de)
reaktorpleite(.de)
DUH (Deutsche Umwelthilfe) - Unsere Positionen zu Klimaschutz & Energie
WBGU - Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung - Globale Umweltveränderungen
Der Wahn von der Kernfusion (FR, Gastbeitrag zur Energiewende von Matthias Ruchser)
Wissen aktuell - Die Energiewende (3sat) - Fazit: ein dilettantisch geplantes Vorhaben mit vielen WENN und ABER
Bitte keine Gelder mehr fuer die Kernfusion (Sébastien Balibar, Welt-Online, 15.05.2007)
greenpeace.de
Antiatomberlin
Agora-Energiewende(.de)
IRRWEG "ITER" (von Bündnis 90/Die Grünen pdf)
Transmutation - Die Illusion von der Entschärfung des Atommülls (auch von Bündnis 90/Die Grünen pdf)
Atomkraft (BUND))
Tatsachen zum Albtraum Atommüll (???)
Die Lüge vom angeblichen Atommüllendlager (???)
Robin Wood (auch s.g. Atomkraftgegner)
muettergegenatomkraft(.de)

Informationen zu alternativen Kernspaltungstechnologien und zur Atommüllentsorgung

Neue Atomkraftwerke, aber diesmal in Grün (Welt-Online)
Basiswissen Kernenergie
Was ist Generation IV - FZK (pdf)
Generation IV International Forum (Wikipedia)
Basiswissen Kernenergie (URAN u.v.a.m.)
Europäischer Druckwasserreaktor (EPR)
Hochtemperaturreaktor
Schneller-Brüter
Beschleunigergetriebene Systeme zur Transmutation von radioaktivem Abfall (pdf)
Transmutation von radioaktivem Abfall (DGP - Physik Konkret, pdf)
Transmutation soll Atommüll entschärfen (heise.de)
Sicherheit Fortgeschrittener Reaktorsysteme und Strategien zur Transmutation (KIT)
Eine ungeklärte Frage - Sichere Endlager für Atommüll gibt es nirgendwo (3sat-nano)
Atommüll soll seinen Schrecken verlieren (WELT-ONLINE vom 18.09.2006
Verlagertes Problem - Die Hütemethode bringt einige Probleme mit sich (3sat-nano)
Gen4 Energy (vorher "The Hyperion Power Module")
TerraPower’s traveling wave reactor (TWR)
Toshiba 4S Reactor (Super Safe, Small and Simple)
Thorium Flüssigsalzreaktor
USA kooperiert mit China bei Flüssigsalz-Thorium-Reaktor (Science-Skeptical Blog)

Wissenswertes

Das Problem mit dem Image Atome (Video: Leschs Kosmos)
Sabatier-Prozess, Methan aus CO2 und H (Wikipedia)
Elektrolyse (Wikipedia)
HGÜ (Wikipedia)
Radionuklid-Heizelement (Wikipedia)
Tritium (Wikipedia)
EEG (Wikipedia)
URENCO (Wikipedia)
Brennstoffzelle (Wikipedia)
Brennstoffzelle (Toyota und Hyundai beim Genfer Autosalon)
Brennstoffzelle (Planet-Wissen)
OME (Dieselersatz)
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copyright last update (letzte Überprüfung und Überarbeitung): 14.03.2019